Dieses besonders wichtige Thema macht dieses Buch für Tauchanfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen interessant. Stichwortartig fasst der Autor alles zusammen, was der Tauchsicherheit dient. Übersichtlich in Kapitel gegliedert, lässt sich so schnell erkennen, wie man seine Ausrüstung noch sicherer machen kann. Wir erfahren alles über Tauchtauglichkeitsuntersuchungen und darüber, wie ein Tauchgang ordentlich zu organisieren ist. So erfolgen Hinweise zur Tauchgangsplanung selbst, zur Wahl des Tauchgewässers, über die perfekte Sicherheitsausstattung und wie ein Notfallplan auszusehen hat. Weiter geht es mit Bemerkungen zum Tauchpartner, zum Briefing und zum Partner-Check. Wir erfahren viel zur Orientierung und dem korrekten Verhalten unter Wasser. Das Buch zeigt, mit welchen Problemen man unter Umständen beim Tauchen rechnen kann, und es gibt wertvolle Tipps und Anregungen zu deren Bewältigung. Ein wichtiges Kapitel informiert schließlich über die richtige Hilfe in solchen Situationen, das Retten und Bergen eines verunfallten Tauchers und die erforderlichen Folgemaßnahmen, bevor es schließlich besondere Sicherheitsmaßnahmen beim Nacht-, Eis- und Strömungstauchen, beim Höhlen-, Wrack und Tieftauchen diskutiert.
Unschön fallen lediglich die zahlreichen Rechtschreibefehler auf, die man jedoch aufgrund des sehr fundiert ausgearbeiteten Textes gerne in Kauf nimmt. Nicht ganz richtig auch der Hinweis auf Seite 145, bei extremen Tieftauchgängen den Stickstoff der Atemluft auch teilweise durch Argon zu ersetzen. Argon wird vielmehr aufgrund seines hohen Molekulargewichtes und seiner schlechten Wärmeleitung ausschließlich zur Füllung des Trockentauchanzuges benutzt und dient somit einer besseren Wärmeisolation. Doch lässt sich selbst dieses Fehlerchen letztlich vernachlässigen, führt der Autor doch das Mischgastauchen lediglich als eine interessante Variante des Tauchens an, um gleichzeitig (s. 146) darauf hinzuweisen, dass dies nicht mehr zum Bereich des (normalen) Sporttauchens zählt. Insgesamt also doch ein fast uneingeschränkt empfehlenswertes Buch!
Ein Bildband – und was für einer!! Noch nie zuvor habe ich ein vergleichbares Buch über Haie in den Händen gehalten! Welch phantastische Fotos!! Nicht etwa zusammengetragen aus dem Fundus verschiedener UW-Fotografen, sondern all diese beeindruckenden Spitzenfotos stammen vom Autor selbst. Er ist weder Sporttaucher im üblichen Sinne, noch Biologe, sondern ganz einfach jemand, der seine Neigungen, seine Begeisterung und seine Liebe für diese Tiere zum Beruf gemacht hat. Das bereits mit 20 Jahren und aus bescheidensten Anfängen heraus. Seither arbeitet er systematisch mit Haien, markiert sie für wissenschaftliche Zwecke und fährt regelmäßig Touristen und Filmexpeditionen zu den Weißen Haien seiner Heimat in Südafrika, wodurch zahlreiche weltweit gezeigte Filmproduktionen und Veröffentlichungen in zahlreichen Zeitschriften entstanden sind. Auch Ausfahrten zum Tauchen mit oder ohne Haischutzkäfig gehören dazu. Mittlerweile besitzt er eine der umfangreichsten Datenbanken über diese beeindruckenden Tiere, denn von Anfang an zeichnete er alle Felddaten zu jeder einzelnen Sichtung und Interaktion akribisch auf. Diese Sammlung ermöglicht es ihm, Verhaltensmuster zu erkennen und vorauszusagen, wo und wann welches Verhalten zu erwarten ist, oder zumindest gewisse Aspekte ihres Verhaltens ansatzweise besser zu verstehen.
Bei seinen Ausfahrten entstanden auch die ersten Filmszenen aus dem Wasser herausspringender Haie, was man diesen Tieren bislang nur in Ausnahmefällen zugetraut hatte, und was man hier vor Seal Island bei der Jagd auf Robben immer wieder aufs Neue beobachten kann. Die hier gedrehten Filme „Air Jaws“ und „Air Jaws II“ machten diese „fliegenden“ Weißen Haie zu einem Weltphänomen und lockten weitere Aufnahmeteams an. Im ersten Teil dieses Buches können zahlreiche solcher Fotos bewundert werden. Zu diesen beeindruckenden Bildern sagt Chris Fallows selbst, dass er dafür jährlich tausende von Stunden mit dem Auge am Sucher seiner Kamera verbringt, nur um den entscheidenden Sekundenbruchteil nicht zu verpassen. Einfach großartig, was der Leser durch all diese Mühe, Konzentration und den Blick für die Situation im Nachhinein betrachten kann! Man begegnet dabei auch den bevorzugten Beutetieren, den Robben von Seal Island. Äußerst dramatische Momente sind dabei ebenso „für die Ewigkeit“ festgehalten, wie auch das Geschick der Robben, hin und wieder im letzten Moment den messerscharfen Zähnen ihres Verfolgers zu entkommen.
Im zweiten Teil des Buches berichtet der Verfasser sowohl mit spannenden Erzählungen, wie auch ebenso faszinierenden UW-Fotos von Begegnungen mit ganz anderen Haiarten des offenen Meeres: Mit blauen, Tiger- und Hammerhaien, dem Longimanus oder auch den Makos, mit denen er teilweise mehrere Stunden freitauchend zugebracht hat. Sehr interessant auch die Textteile, die sein eigenes Leben genauso beleuchten, wie die Schwierigkeiten auf dem Weg zu diesem ausgefallenen Broterwerb, seine grundsätzliche Einstellung zu diesen Räubern des Meeres und ihren Beutetieren, wie auch den Schwierigkeiten bei der Erstellung der Fotos. Wenn es da überhaupt etwas zu bemängeln gibt, dann betrifft dies den Layout bei einigen wenigen doppelseitig gebrachten Bildern, wo der Knick zwischen den einzelnen Buchseiten genau durchs Hauptmotiv hindurch verläuft und dadurch störend wirkt. Ob man da nicht einen etwas besser passenden Bildausschnitt hätte finden können? Das aber nur nebenbei, denn alles in allem: Es ist nicht nur ein äußerst lesenswertes Buch, sondern eines mit dermaßen phantastischen, großformatig gebrachten, zudem teilweise äußerst dramatischen Fotos, die weit mehr auszudrücken vermögen als 1000 Worte! Sie lassen das Verständnis für alle Haiarten wachsen, die schließlich über viele Jahrmillionen die weltweit am meisten verbreiteten Raubtiere waren und sich mittlerweile fast am Rand ihrer Existenz befinden…
Was als erstes ins Auge springt, ist vor allem der außerordentlich geschmackvolle Layout mit den vielen Fotos, die teilweise randlos ganz- oder gar doppelseitig gebracht werden. Hinzu kommt ein fachlich gut fundierter Text, der keinesfalls „trocken“ erscheint. Das Buch fängt mit einer kulturhistorischen Übersicht an, die bei den Pharaonen beginnt und bis zum Bau des Suezkanals reicht, bevor wir in die Wunderwelt der Riffe mit ihrer überschäumenden Lebensfülle eintauchen. Dass man dabei nicht alle vorkommenden Arten gleichermaßen vorstellen kann, ist selbstverständlich. Eine äußerst geschickte und intelligente Auswahl vermag jedoch einen hervorragenden Gesamteindruck zu vermitteln. So wird über die Korallen selbst gesprochen, über die Entstehung und Wachstumsbedingungen der Riffe, über all die anderen, dort festsitzend lebenden Arten und natürlich auch über die frei beweglichen, die hier zu Hause sind. Das gilt für kleine, versteckt lebende Arten genauso wie für skurril anmutende, für Schildkröten und die Riesenschar der bunten Rifffische. Darüber hinaus begegnen wir auch Haien und seltenen Arten, wie großen Dugongs oder solchen, die den Riffen lediglich einen zeitweiligen Besuch abstatten: Mantas, Walhaien und Delfinen.
Dieses Buch liest man nicht nur einfach, um es dann in den Bücherschrank zu stellen: Man lässt es vielmehr offen liegen, um sich immer wieder an den Fotos zu erfreuen, auch wenn einige wenige davon am Computer etwas zu sehr nachgeschärft und die Kontraste derart verstärkt wurden, dass sie dadurch manches ihrer ursprünglichen Atmosphäre einbüßen – das aber nur nebenbei. Das Buch ist nämlich zugleich ein äußerst reizvoller Bildband, in dem jeder UW-Fotograf eine Menge Anregungen für seine eigenen Fotos finden kann. Als störend empfinde ich allerdings das absolute Schweigen über den Autor selbst. Als Leser möchte man doch auch etwas über ihn erfahren, man hat eigentlich auch Anspruch darauf, und wenn der Verlag es trotzdem nicht fertig bringt, zumindest ein paar Worte über ihn im Buch selbst zu bringen, so sollte dies doch zumindest auf dem Schutzumschlag geschehen!
Die Kampfschwimmer Deutschlands, Italiens und Frankreichs
Die außerordentlich abwechslungsreiche Geschichte der Froschmann-Einheiten aus drei verschiedenen Nationen in einem Band zusammengefasst. Das Buch beginnt bei den Anfängen während des Zweiten Weltkrieges und reicht bis in unsere heutige Zeit. Außerordentlich sachlich und sehr spannend wird über besonders herausragende Persönlichkeiten ebenso berichtet, wie über die Ausbildung, über die besonderen körperlichen und mentalen Voraussetzungen, die benutzten Gerätschaften und die verschiedenen Waffensysteme. Die Rede ist natürlich auch von besonders mutigen Einsätzen, von Misserfolgen ebenso wie Erfolgen.
Das Buch beginnt sinnvoller Weise bei den italienischen Arditi Incursori, die als Nachfahren der frühen Torpedoreiter und Gamma-Schwimmer eine Pionierrolle bei uns in Europa einnehmen, und mit denen auch deutsche Kampfschwimmer während ihrer Anfangstage engste Kontakte pflegten. Es berichtet weiterhin über den Neubeginn unserer Froschmann-Einheiten innerhalb der Bundesmarine während der 50er Jahre und den mittlerweile übernommenen hoch spezialisierten Aufgaben. Das Buch endet schließlich bei den französischen Nageurs de combat und ihren Einsätzen in Nordafrika und während des Indochinakrieges. Es wird auch über freundschaftliche Kontakte mit entsprechenden Einheiten anderer westlicher Nationen berichtet und den daraus resultierenden Konsequenzen, ebenso darüber, wie sich im Laufe der Zeit das Einsatzgebiet immer weiter landeinwärts ausbreitet und sich die Aufgaben auch zur Terrorismusbekämpfung verlagern. Kurz: Ein sehr interessantes und informatives Buch, das nicht nur durch seinen Text, sondern auch ganz besonders durch seinen umfangreichen Bildteil besticht.
Ein wunderschönes Kinderbuch, das Erwachsene gleichermaßen ansprechen muss: Es ist ein Pop-up-Buch, das beim Aufschlagen einen Igelfisch aus dem Korallenriff, aber auch Tiefseetintenfische oder einen gefährlich wirkenden Viperfisch mit langen Fangzähnen direkt auf einen zu schwimmen lässt! Einfach großartig, was man heutzutage so alles aus Papier gestalten kann und was einem Bücher beschert, wie sie früher ganz einfach undenkbar waren! Hinzu kommen bewegliche Schieber, die vorhandene Leuchtorgane oder einen Farbwechsel sichtbar machen, wie auch eingeklebte, erneut aufklappbare Seiten, so dass unsere Kleinen so richtig „Tiefseeforscher“ spielen können! Auch diese Effekte pädagogisch gut, und wenn es trotzdem bei einem derart aufwendig gestalteten Buch etwas Nachteiliges anzumerken gibt, dann ist es der teilweise inkorrekte biologische Text. Das gilt aber auch für den ausklappbaren Vampirtintenfisch, der eigentlich ein Kalmar und damit ein Zehnarmer und kein Krake mit nur acht Armen ist… Schade, dass kein Fachlektor beizeiten hinzugezogen wurde, was bei einem Kinderbuch bestimmt kein allzu großer Aufwand gewesen wäre. Dafür hätten wir jetzt nicht nur ein hervorragend gestaltetes Kinderbuch, sondern eines, das auch pädagogische makellos dastehen könnte… Trotzdem empfehlenswert!
Bereits vor vier Jahren hat Horst Dederichs zusammen mit anderen CO-Autoren ein Handbuch zu diesem Thema verfasst. Es erschien in einem anderen Verlag, dem er über viele Jahre hinweg eng verbunden war, und das mir – auch wenn ich es jetzt zum Vergleich noch ein zweites Mal lese – nach wie vor gut gefällt. Mich interessierte dabei vor allem, ob sich dabei so viel verändern kann, um bereits nach solch kurzer Zeit ein neues Buch zum gleichen Thema zu rechtfertigen.
Nun, die Grundlagen sind die gleichen geblieben, wenngleich die Tauchphysiologie immer wieder mit neuen Erkenntnissen aufwartet. Auch bei den Gerätschaften gibt es zahlreiche sinnvolle Verbesserungen und Neuentwicklungen. Beides fließt natürlich in die Tauchpraxis ein. Neu für mich vor allem seine persönliche Einstellung zur Ausrüstungs-Konfiguration, die teilweise von anderen, mehr oder weniger allgemein anerkannten Vorgaben abweicht. An sich kein Wunder, wird doch kein anderes Thema derart leidenschaftlich unter TEC-Tauchern diskutiert! Es liegt letztlich am Leser, sich eine eigene Meinung zu diesem kontrovers diskutierten Thema zu bilden.
Manche Stellen wurden wohl wortwörtlich aus dem älteren Werk übernommen, doch vieles ist neu, sodass sich das Buch letztlich doch deutlich von seinem Vorgänger absetzt. Auch die Texte der mitverantwortlichen, anderen Co-Autoren sind neu. Besonders reizvoll dabei das abschließende Kapitel von Maxim Vasiljev über die faszinierende Welt des Höhlentauchens, das neben dem Wracktauchen die „Königsdisziplin“ des TEC-Tauchens darstellt. Darin wird hochinteressant über die Entwicklung des Höhlentauchens und die dabei erzielten, enormen Erfolge berichtet.
Obwohl sehr sachkundig geschrieben, bleibt es dahingestellt, ob das Buch tatsächlich ein unentbehrlicher Leitfaden für alle Neueinsteiger ist, wie es der Klappentext verspricht: Der Autor ist derart mit der Materie verwachsen, dass er offenbar gar nicht merkt, wie verwirrend all die Fachausdrücke auf Neulinge wirken müssen. Es sind dies die überaus häufigen und bei weitem nicht allesamt erforderlichen Amerikanismen und auch die aus dem gleichen Sprachraum stammenden Abkürzungen. Ein „normaler“ Sporttaucher, der den Einstieg in das TEC-Tauchen sucht, kennt diese Begriffe ganz einfach noch nicht. Schon gleich zu Beginn wird das Buch jedoch regelrecht damit überbürdet. Deshalb wäre es sinnvoll, am Ende ein Glossar zu haben, sodass man je nach Bedarf kurz stichwortartig nachlesen kann, was sich im Einzelnen dahinter verbirgt…
Die Autorin könnte Tauchern bereits durch die viel zu kurz erschienene Zeitschrift „Die Profitaucher“ bekannt sein, deren Chefredaktion sie seinerzeit innehatte. Seither organisiert die studierte Geologin, Paläontologin und ausgebildete Forschungstaucherin Whale Watching Touren zu den Lofoten und den Vesterålen nördlich des Polarkreises. Mittlerweile angestellt bei Greenpeace, bildet sie deren Schlauchbootfahrer aus, und als Aktivistin nimmt sie unter anderem an gefährlichen Reisen zum Schutz der Wale im Südpolarmeer teil.
In dem Buch berichtet sie von zwei solchen Kampagnen, insbesondere von der letzten auf dem Greenpeace-Schiff „Esperanza“. Zusammen mit einer 40köpfigen, internationalen Crew ist sie unterwegs, um der illegal jagenden japanischen Walfangflotte den Erfolg im Schutzgebiet antarktischer Gewässer möglichst zu vereiteln. So kreuzt sie mit dem Schlauchboot unmittelbar vor den japanischen Walfängern, um diese möglichst nicht zum Schuss kommen zu lassen. Sie berichtet, wie Greenpeace mit Fotos und Filmen nicht nur das illegale Treiben der Japaner dokumentiert, sondern auch deren Gegenwehr. Sie erzählt, wie die Welt und auch die Japaner auf solche Berichte reagieren – vor allem, nachdem Japan offiziell die Jagd auf Wale mit wissenschaftlichen Gründen zu verbrämen sucht. Bleibt nur zu hoffen, dass letztlich Japaner, Isländer und auch Norweger sich dem internationalen Druck beugen und die sinnlose Jagd auf die Meeresriesen endlich einstellen…
Nach dem Untertitel soll es sich hier um das Bordtagebuch einer Greenpeace-Aktivistin handeln. Geboten wird jedoch weit mehr: Wenn auch der Inhalt chronologisch dem Reiseverlauf folgt, so erfahren wir nicht nur Geschichten aus dem Bordleben, sondern viel Wissenswertes über Greenpeace selbst, über deren frühere Schiffe, wie die „Rainbow Warrier“, die seinerzeit von französischen Froschmännern im Hafen von Auckland versenkt wurde, da sich Frankreich nach der Aufnahme seiner Atomtests ganz besonders durch Greenpeace düpiert fühlte und weltweiten Protesten ausgesetzt sah. Wir erfahren auch allgemeines über die
Meere, ihre Lebewesen, den Klimawandel, welche Folgen daraus resultieren und natürlich viel über die Geschichte des Walfangs und die Bemühungen, diesem sinnlosen Dahinschlachten endlich ein Ende zu bereiten.
Kurz: Ein sehr gutes Buch, unterhaltsam, lehrreich und äußerst spannend.
Ein Buch, das Tauchanfängern und Erstbesuchern eines Korallenriffes auch im Hinblick auf die gebrachten Fotos sicher gefallen wird! Bringt es doch Ordnung und damit Verständnis in all diese verwirrende Lebensvielfalt! So erfahren wir viel über den Aufbau von Korallenriffen, über einzelne Lebensräume und all die verschiedenen Tierarten, denen man dort begegnen kann, sesshaften wie beweglichen, über Symbiosen, Partnerschaften, Kommensalismus und Parasiten, auch warum man vielen Fischen einzeln, paar- oder schwarmweise begegnet, über ihr jeweiliges Revier- und Fressverhalten, über Jäger und Gejagte, die Tarnung, Farbveränderungen, besondere Sinneswahrnehmungen, ihren „normalen“ Tagesablauf, die Fortpflanzung usw. usw…
Es ist also ein recht umfassendes biologisches Buch – für einen Nichtbiologen ein enormes Unterfangen! Eigentlich ist der Autor nämlich Volkswirt, der seit über 30 Jahren taucht und mittlerweile Exkursionen leitet, um anderen Tauchern die Riffbiologie näher zu bringen. Zugegeben – auch ich würde vieles ähnlich wie er erklären, allerdings ohne jeweils die lateinischen Namen einzelner Arten anzuführen. Das schon, um jeden pseudo-wissenschaftlichen Eindruck zu vermeiden. Man würde dann auch leichter über Worte wie Tiefseebewohner hinweg lesen, denen er (S.25) am Riffhang begegnen will. Wo beginnt für ihn die Tiefsee, und welche ihrer Arten will er dort in den von uns erreichbaren geringen Tauchtiefen wohl sehen? Auch viele andere Stellen weisen sowohl sprachliche wie auch sachliche Inkorrektheiten auf. So sind Filtrierer wie Schwämme nicht unbedingt passiv, nur weil die Strömung Detritus und kleine Plankter heranträgt. Vielmehr erzeugen gerade sie – bezogen auf ihre Nahrung – äußerst effiziente Strömungen ins Körperinnere, und im Hinblick auf die Siedlungskonkurrenz haben sie ebenfalls ihren Kampf! In Korallenriffen geht es nun mal bei weitem nicht so friedlich zu, wie es ausschaut. Oder an anderer Stelle: Bohrschwämme (S.31)
bohren sich nicht durch Korallen hindurch, „um ans freie Wasser zu kommen“, sondern die Bohrrichtung verläuft natürlich in genau Umgekehrter Richtung! Ebenso lässt die Fortpflanzungsbiologie von Staatsquallen (S.66) einiges zu wünschen übrig. Derartige Ungenauigkeiten, um nur einige aus dem Anfang des Buches anzuführen, sind letztlich dazu angetan, das Geschriebene teilweise doch mit etwas mehr Abstand zu betrachten…
Das schönste Buch über Taucheruhren, das ich bisher kenne! Wenn ich "das schönste" sage, so aus mehreren Gründen: Das Buch besticht durch sein hervorragendes Bildmaterial, durch einen äußerst ansprechenden Layout und seinen Druck. Es ist dreisprachig. Dabei wird nur über fünf Taucheruhren der Firma Panerai berichtet, die seinerzeit mit zahlreichen anderen für die italienischen Kämpfer der Decima MAS und die ersten deutschen Kampfschwimmer während des 2. Weltkrieges hergestellt wurden. Bis ins Detail wird über deren Rolex-Werke berichtet, die die Firma Panerai wasserdicht abkapselte, ebenso über die unterschiedlichen Zifferblätter einzelner Serien, über die Abdichtung, die Kronen und den Anschluss der Lederarmbänder. Letztlich auch interessant, dass all diese Uhren noch über keinen verstellbaren Tauchzeitring verfügten, wie dies heutzutage der Fall ist. Lesenswert für uns heutigen Taucher ist vor allem die Geschichte ihrer Erst-, beziehungsweise Zweitbesitzer. Das exakte Nachvollziehen ist den Gravuren auf den Gehäuseböden dieser Uhren zu verdanken, die zum Teil noch während der Gefangenschaft ihrer Träger entstanden. Akribisch sind die Autoren deren Lebenswegen nachgegangen, berichten über ihre militärische Ausbildung und die Einsätze. Interessant dabei vor allem die Erstveröffentlichung aus dem Tagebuch des Heinz Pape, der an einem dieser äußerst gefährlichen Einsätze teilnahm.
Das Buch berichtet auch über Tiefenmesser und UW-Kompasse, die ebenfalls von Panerai hergestellt wurden, wie auch von der übrigen Ausrüstung der frühen Kampfschwimmer. Die dabei getroffene Ausdruckswahl und Beschreibung lässt vernuten, dass die Autoren wohl Panerai-Uhren-Sammler sind (die – so der Klappentext – ein Buch von Sammlern für Sammler geschrieben haben), aber mit dem Tauchen nicht so vertraut sind: So wird beispielsweise bei den Kompassen wiederholt davon geredet, damit die Position feststellen zu können. Da dies jedoch absolut unmöglich ist, fragt man sich, ob sich die Autoren überhaupt über die Möglichkeiten eines solchen Gerätes im Klaren sind. Ebenso ist zweifelhaft, ob die Tiefenmesser tatsächlich nach dem Bourdonsystem wirkten: Der innere Aufbau wird leider nicht gezeigt, doch Skala und andere äußere Konstruktionsmerkmale weisen auf ein anderes System hin, und auch an anderen Stellen, z.B. bei den Tauchanzügen, haben wir es oft mit einer recht unglücklichen Ausdruckswahl zu tun, die nur hinlänglich und teilweise sogar falsch informiert. Trotz dieser Mängel ist das Buch wegen seines Schwerpunktes auf frühe Taucheruhren durchaus empfehlenswert!
Claas Triebel schrieb dieses Buch über Lino von Gartzen’s Recherchen, den Mythos um Antoine de Saint-Exupérys Verbleib zu lüften. Der weltberühmte Autor des „Kleinen Prinzen“ führte während des 2. Weltkrieges Aufklärungsflüge in einer unbewaffneten, amerikanischen „P-38-Lightning“ über seinem Heimatland durch, bis er am 31. Juli 1944 nicht wieder zurückkehrte. Seit dieser Zeit ranken sich viele Gerüchte um sein Verschwinden.
Lino von Gartzen tauchte nicht nur mehrfach einige Kilometer vor der Küste Marseilles zum gesuchten Flugzeugwrack, sondern recherchierte anschließend in einer ungeheuren Sisyphusarbeit, um Licht in das Geschehen um den letzten Flug Saint-Exupérys zu bringen. So suchte er in Militär-, Firmen und Privatarchiven nach relevanten Dokumenten, ebenso nach Zeitzeugen und deren Berichten aus erster Hand. Alle diese erhältlichen Aussagen, Daten und Fakten wurden untersucht, bis sich die einzelnen Bruchstücke wie in einem Puzzle sinnvoll aneinanderreihten und zu einer Indizienkette verdichteten, die die letzten Stunden Saint-Exupérys beleuchten. Dazu gelang es gar, den damaligen deutschen Jagdflieger Horst Rippert ausfindig zu machen, dem der Abschuss eben jener „P-38-Lightning“ zuzuschreiben ist…
Das ganze klingt außerordentlich überzeugend! Wenn trotzdem etwas stört, dann an sich nur ein einziger Satz, der es aber (auf Seite 40) in sich hat! Darin wird behauptet, Cousteau habe „die Lungenautomaten“ von Hans Hass im Jahr 1943 zusammen mit dem Ingenieur Emile Gagnan zur „Aqualunge“ weiterentwickelt. Unbegreiflich, dass ausgerechnet Autoren, die sich mit der Klärung schwieriger geschichtlicher Ereignisse befassen, andere geschichtliche Gegebenheiten (hier der Tauchgeschichte) derart entstellt und grundverkehrt darstellen können!! Bleibt nur zu hoffen, dass die Ergebnisse der eigenen Recherchen nicht genauso leichtsinnig verbogen wurden. Ansonsten ein durchaus lesenswertes Buch, spannend und unterhaltsam, gut bebildert.
Unterwasser-Abenteuer mit Friedrich, Dixie und Tommy
Comics können ganz unterschiedliche Aufgaben erfüllen: Sie können auf besonders reizvolle Art und Weise technische, politische und andere Zusammenhänge überzeichnen und verdeutlichen, also in „höherem“ Sinne sinnvoll sein. Sie können auch, wie bei der Tauchsportzeitschrift „Unterwasser“ die Witzseite ersetzen. Seit vielen Jahren haben sich hier die sehr schön gezeichneten „Wetnecks“ einen festen Platz erobert. Jeweils auf eine einzige Seite beschränkt, ist es nicht gerade einfach, die Kurzgeschichten immer so zu komprimieren, dass sich die Ereignisse überschlagen und zu einem unerwarteten und lustigen Ende finden…
Bei einer monatlichen Erscheinungsweise müssen die Geschichten nicht aufeinander aufbauen, und kolportierte Storys zur „Boot“ lassen sie zudem aktuell erscheinen. Sind also die Comicseiten in „Unterwasser“ durchaus schön, so überzeugen sie in Buchform nicht gleichermaßen: Da erwartet man mehr – beispielsweise, dass sich ein roter Faden über mehrere Seiten zieht. In der Zusammenfassung fällt aber auch anderes, vorher Unbemerktes auf: So ist es unangebracht, immer wieder die Biersauferei in den Mittelpunkt zu stellen. Tauchen und Saufen haben nichts gemein, und wenn der Chefredakteur von „Unterwasser“ im Vorwort schließlich auch noch verrät, dass sich die Comic-Helden an drei lebenden Tauchpromis orientieren, so ist dies, wenn auch ehrenvoll gemeint, nicht gerade sonderlich geschickt: Fragt man sich doch, warum der eine stets technikgeil und trotzdem tölpelhaft dargestellt wird, und der andere (als langjähriger VDST-Präsident!) immer nur mit ollem Gerödel taucht, Ignorant der Gerätepflege ist und keine Gelegenheit auslässt, um ans flüssige Stöffchen zu gelangen??? Dazu geht die falsche Schreibweise seines Namens total in die Hose, und selbst der ausdrückliche Hinweise, dass keine negativen Assoziationen zu den genannten Persönlichkeiten bestehen, hilft nur wenig: Es bleibt halt immer etwas hängen… Nein, die Nennung von Namen ist deplaziert, Comic-Helden einer Tauchzeitschrift haben nichts mit reellen Personen gemein! Ansonsten gerät durch die notwendige Überzeichnung manches unter die Gürtellinie…
In dem Buch werden viele Übungen vorgestellt, die sich zum Teil auch miteinander kombinieren lassen, um so das Tauchsporttraining im Schwimmbad so interessant und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Dabei werden die dem jeweiligen Ausbildungsstand unterschiedlichen Trainingsziele vorgestellt. Es wird zwischen Übungen für Apnoeisten und Gerätetaucher, beziehungsweise zwischen Übungen zum Aufwärm-, Konditions- und Sicherheitstraining unterschieden. Der Autor, Diplom-Sportlehrer und Biologe, seit 1983 Dozent der Fachgruppe Sportwissenschaft der Universität Konstanz, fasst in diesem Buch in zusätzlichen Kapiteln das gesamte Wissen rund um dieses Thema nach neuesten trainigswissenschaftlichen Erkenntnissen zusammen: Er berichtet über die didaktisch notwendigen Fähigkeiten der Ausbilder ebenso, wie über die sinnvolle Planung und Gestaltung, die Belastungsdosierung und über das erforderliche tauchmedizinische Grundwissen. Ein ausgezeichnetes Buch, das allerdings nicht unbedingt – wie im Klappentext angemerkt – bereits für Anfänger geeignet ist. Vielmehr wird es erst später interessant, all diese Zusammenhänge zu erfassen und zu verinnerlichen, wenn man schon länger seinem derart begleitenden, regelmäßigen Training nachgeht, wie es u.a. in Tauchsportvereinen oder bei der DLRG angeboten wird. Vor allem aber ist seine Lektüre für alle Tauchsportausbilder nicht nur wichtig, sondern eigentlich ein Muss – gleichgültig, welcher Ausbildungsorganisation sie auch angehören mögen!!
Auf den ersten Blick nur ein weiterer Bildband aus dem Reich der Korallenriffe, doch in Wirklichkeit bietet dieses Buch weitaus mehr: Aus gutem Grund wurde es im Herbst 2007 auf dem Festival Mondial de l’Image Sous-Marine in Antibes mit dem ersten Preis ausgezeichnet!
Der Autor, Meeresbiologe und Redakteur der britischen Tauchsportzeitschrift „DIVE“, ist nicht nur mit den Lebensgeheimnissen von Korallenriffen bestens vertraut, sondern er kennt vor allem das Verhalten ihrer Bewohner. Auch unter Wasser gilt, dass wissende Augen nun mal mehr sehen als andere, wodurch er gezielter auf die Fotopirsch geht als die meisten „normalen“ UW-Fotografen. Dies schlägt sich dementsprechend in der Qualität seiner Bilder nieder. Dazu wendet er besondere Mischlicht-, Weitwinkel- und Teletechniken an. So sind nicht nur schöne Rifflandschaften, sondern Fotos all der verschiedenen Tierarten entstanden, die hier zu Hause sind. Vor allem die Fischaufnahmen, vielfach frontal aufgenommen, begeistern regelrecht! Mit seinen Fotos wurde der Autor Preisträger bei zahlreichen internationalen Wettbewerben, und er wurde auch zum „BBC Wildlife Photographer of the Year“ gewählt…
Nicht unerwähnt bleiben dürfen schließlich das ausführliche Eingangskapitel und vor allem die mitunter langen Bildlegenden, die – zusammen mit den Aufnahmen – eine besonders gute Vorstellung vom Leben im Riff vermitteln und das Buch aus dem Rahmen üblicher Bildbände herausheben! Für UW-Fotografen interessant sind außerdem die jeweiligen Aufnahmedaten, vor allem die benutzten Objektive, die mitunter langen Belichtungszeiten und schließlich das spezielle Abschlusskapitel. Alles in allem: Ein äußerst informativer Band!!
Das Buch wurde von verschiedenen Autoren verfasst, und da würde man schon gerne wissen, wer für welches Kapitel verantwortlich ist. Bei einigen Abschnitten jedoch lässt sich das nicht erkennen. Leider sind auch die Formulierungen nicht immer glücklich gewählt. Um derartige Unzulänglichkeiten auszugleichen und dem Buch trotzdem ein gutes Gesamtbild zu geben, ist ein Lektorat vorhanden. Wenn dem (Herr Dederichs ist zudem Mitautor) allerdings weder die eingangs genannten Mängel auffallen, und wenn sich trotz seiner Arbeit in verschiedenen Kapiteln Ausdrucks-, Rechtschreibe- und Interpunktionsfehler geradezu häufen, dann liegt da einiges im Argen, was nicht nur die Aussagekraft des Buches herabmindert, sondern letztlich die gesamte Ausbildungsorganisation in Misskredit bringt! Dazu nur ein einziges Beispiel aus dem Kapitel eines ebenfalls unbenannten Autors (Zitat): „Werden Probleme vermieden, können keine Unfälle entstehen.“ Diese Binsenwahrheit hat wohl einiges für sich, ist andererseits kompletter Unsinn! Offenbar ist dies dem Autor selbst aufgefallen, denn nur eine Seite später schreibt er: „Trotz aller Vorkehrungen und Einhaltung der Regeln, können Probleme auftreten.“ Warum angesichts dieser Tatsache das erste Statement unverändert stehen bleibt, ist schleierhaft…
Doch, um fair zu sein: Es gibt auch Kapitel (so etwa das von Kathrin Herzer, aber auch andere), die man – abgesehen von den Versäumnissen des Lektors – durchaus positiv aufnimmt…
Die interessantesten Tauchgänge in der westlichen Ostsee
Ingo Oppelt ist Bootsführer eines Tauch-Expeditionsschiffes und seit 1994 auch Leiter der Tauchgruppe des »Deutschen U-Boot-Archivs«. Er besitzt eine der Umfangreichsten Wrackdatenbanken der Nord- und Ostsee, die rund 7000 Positionen mit den dazugehörigen Beschreibungen umfasst. Aus seiner jahrelangen taucherischen Erfahrung heraus stellt er in dem vorliegenden Buch für Sporttaucher eine Auswahl von 40 besonderen Wracks zwischen Flensburg und dem Darß zusammen, die in ein- und mehrtägigen Tauchfahrten aufgesucht werden können. Dazu werden auch Kontaktadressen zu verschiedenen Charterbooten angegeben. Außerdem findet sich im Anhang ein sehr interessanter Teil zu recht interessanten U-Boot-Wracks in der Nordsee.
Ein sehr lesenswertes Buch, das zunächst die zu betauchenden Gebiete vor der deutschen Küste in Form von Landkarten vorstellt, in die die einzelnen Wrackliegestellen eingetragen sind. Hinzu kommen Beschreibungen der UW-Welt, die alle wesentlichen Details zum Untergrund, über Sprungschichten, den Bewuchs, die Strömungen, Sichtweiten usw. enthält. Die Beschreibungen der Wracks selbst beginnen jeweils mit der exakten Positionsangabe, den entsprechenden Größenabmessungen, Tauchtiefen und einer zeichnerischen Gesamtansicht, sodass man schon dadurch eine recht gute Vorstellung davon erhält, was einen erwartet. Unterstützt wird das Ganze durch die vielen beigefügten UW-Fotos aller möglichen Details, auch des Bewuchses, die wohl recht interessant sind, zumeist jedoch die heutigen Bildansprüche nicht erreichen, auch wenn man die üblichen Sichtweiten von acht bis maximal zwölf Metern in Betracht zieht. Trotzdem ein sehr empfehlenswertes Buch für alle Wracktaucher, die im dazugehörigen Text auch alle wesentlichen Details zur Geschichte der versunkenen Schiffe nachlesen können, und was ansonsten beim Betauchen zu beachten ist.
Das Zertifikat als SDI (Scuba Diving International) »Advanced Diver« erhält man erst nach mindestens 25 im Logbuch eingetragenen Tauchgängen und nach Absolvieren von vier SDI-Spezialkursen. Im vorliegenden Buch finden sich die Grundlagen zu acht solchen Kursen mit entsprechenden Profitipps und Übungsfragen: Tarierung in Perfektion, Tieftauchen, Nachttauchen, Navigation, Multi-Level-Tauchen, Trockentauchen, Bootstauchen und Suchen & Bergen. Im Allgemeinen recht gut ausgearbeitet, werden hier die einzelnen Themen von verschiedenen Autoren weitaus besser abgehandelt als es im ersten Band dieser Reihe, im »SDI Open Water Diver Manual« (siehe dort) der Fall ist. Trotzdem finden sich auch hier einige Unzulänglichkeiten, wovon die wichtigsten herausgegriffen seien: Wenn beispielsweise in einem Taucherlehrbuch auf Seite 75 zur Vermeidung der Dekompressionskrankheit »nicht Tauchen« angesagt ist, dann ist das weder witzig noch professionell!! Ansonsten sind einige Ausdrucksfehler zu bemängeln: So steigt der Gasverbrauch selbstverständlich mit zunehmender Tiefe (Seite 66), die Dichte der Atemgase nimmt in (und nicht über) 30 Meter Tiefe im Vergleich zur Oberfläche um das vierfach zu, auf Seite 83 werden tag- und nachtaktive Tiere miteinander verwechselt, und wenn man beim Anziehen eines Trockentauchanzuges die überschüssige Luft heraus lässt, so entsteht dadurch keinesfalls ein Vakuum im Innern des Anzuges… Lauter solche Formulierungen sollte eigentlich ein Lektor ausmerzen. Aber was soll man wohl von einem erwarten, der nicht einmal die zahlreichen Interpunktions- und Rechtschreibefehler bemerkt, die sich in einigen Kapiteln geradezu massieren…
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