Aus Brasilien erreichte uns eine Newsmeldung, bei der wir keinen weiteren Wahrheitsgehalt recherchieren konnten. Von daher wissen wir nicht, ob es sich tatsächlich so zugetragen hat, oder ob die Story zum Umfeld des 1. April gehört. Vorenthalten wollen wir sie ihnen jedenfalls nicht. Bei der Story soll sich ein Brasiliianer beim Harpunieren aus Versehen selbst in den Kopf geschossen haben. Der Harpunetti, überlebte den Unfall, wurde jedoch mit der Speerspitze im Kopf in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Mann war mit einer Harpune fischen gegangen, als ein von ihm selbst abgeschossener Pfeil an einem Stein abprallte und ihn in den Kopf traf. Die 15 Zentimeter lange Spitze schlug knapp über einem der Augen in die Stirn ein. Im Hospital wurde der Pfeil, der bis ins Gehirn vorgedrungen war, von den Ärzten entfernt. Offenbar geht es ihm den Umständen entsprechend gut. Das Harpunieren will er zukünftig aber an den Nagel hängen.
Der klassische Tauchunfall, die Dekoerkrankung durch Gasbläschen im arteriellen Blutkreislauf, stellt ein sehr spezielles Krankheitsbild dar. Selbst erfahrenes Rettungspersonal und engagierte Ersthelfer, die Verkehrsunfälle voll im Griff haben, sind da oft überfordert.
Wer in den Ferien gerne mal abtaucht, sollte zuvor gründlich die Gehörgänge reinigen - und das nicht aus kosmetischen Gründen. Es ist der Albtraum jedes Tauchers: Plötzlich die Orientierung zu verlieren und nicht mehr zu wissen, wo oben und wo unten ist. Schuld an dieser lebensbedrohlichen Situation ist die Beeinträchtigung des Innenohrs: Dort liegt unser Gleichgewichtssinn- ein Reiz, der unter Wasser ohnehin schon weniger stark ausgeprägt ist. Zu viel Ohrenschmalz ist des Tauchers Tod
Auf den Balearen haben im vergangenen Jahr mehr als 50 Unterwassersportler einen Unfall gehabt. Das gab Dr. Joan Batle, Direktor des Forschungsinstitutes »Institut de Recerca Hiperbàrica MEDISUB« (Druckkammercenter) www.medisub.org bekannt. 41 der Unfälle passierten demnach beim Tauchen ohne Atemgerät (Apnoe, Unterwasserjagd mit Harpune) und 12 beim Tauchen mit Ausrüstung. Im vergangenen Jahr sind außerdem drei Tauchunfälle tödlich ausgegangen.
Am 6. September findet auf einem Ausflugsboot auf dem Rhein ein Seminar zur Wasserrettung statt. Es richtet sich vornehmlich an Mitarbeiter im Rettungsdienst und Ärzte. Natürlich sind aber auch interessierte Taucher willkommen. Die Veranstaltung gilt für die genannten Berufsgruppen als Fort- und Weiterbildung. Die Teilnahmegebühr inklusive Mittagessen und Getränkegutschein liegt zwischen 85 und 100 Euro. Abgelegt wird um 9:45 Uhr in Mainz. Dort kommen das Schiff und die Passagiere gegen 17:15 Uhr auch wieder an. Das komplette Programm können Sie hier herunter laden.
Mit großer Unterstützung der Berufsfeuerwehr und Landesfeuerwehrschule Bremen/Bremerhaven, der Polizei, sowie dem Vivantisklinikum in Berlin wurde Ende Mai ein Informationsfilm zur Notfall-Behandlung von verunfallten Tauchern produziert. Die Idee dazu entstand in den Reihen von Aqua Med - ein international tätiges medizinisches Unternehmen mit dem Schwerpunkt auf Tauch- und Überdruckmedizin. Der Film soll allen Interessierten einen Einblick in den Rettungsdienst und in den praktischen Ablauf bei einem Tauchunfall bieten. Die Drehplätze waren sehr unterschiedlich: am Grambker Sportparksee, die Zentrale von aqua med in Bremen, der Kreidesee Hemmoor sowie das Druckkammerzentrum am Vivantisklinikum in Berlin. Gerade bei den Außenaufnahmen wurden durch die Einsätze von Feuerwehr, Notarztwagen und Polizei großes Aufsehen und Interesse unter den Passanten geweckt.
Viel Glück hatten die acht Taucher, die vor kurzem vor Taiwan abgetrieben waren. Am Südende der taiwanesischen Insel waren die insgesamt neun Wassersportler am Tauchplatz »Seven Stars Rock« von ihrer Bootsbesatzung nicht mehr gefunden worden. Unter den von der Strömung erfassten Tauchern war auch ein Tauchlehrer als Guide.
Eine Umfrage von unserem Mediziner Dr. med. Tim Piepho
Der Tauchsport ist in den letzten Jahren zunehmend zu einer Trendsportart geworden. Dadurch ist auch automatisch der Anteil von Personen gestiegen, die trotz einer bestehenden Erkrankung tauchen gehen. Bestes Beispiel hierfür ist die insulinpflichtige Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Galt diese vor wenigen Jahren noch als absolute Kontraindikation zur Ausübung des Tauchsports, so ist heute unter Beachtung bestimmter Anforderungen und Auflagen das Tauchen auch mit dieser Erkrankung möglich. Immer wieder werden Tauchmediziner bei der Beurteilung der Tauchtauglichkeit mit der Frage konfrontiert, ob man mit bestimmten Erkrankungen oder Medikamenten tauchen darf. In den meisten Fällen gibt es hierzu in der Fachliteratur dann jedoch nur wenige Studien die weiterhelfen.
Hier in Heidelberg werden sehr viele Themen rund um die Tauchmedizin angesprochen. Neue Erkenntnisse, überarbeitete Studien und überraschende Ergebnisse werden hier dem Publikum vorgestellt und zugegeben - als medizinischer Laie erschließen sich nicht immer alle Fachbegriffe. Wie aber kommt der Tauchlehrer als Multiplikator, beziehungsweise der »normale« Taucher an diese neuen Erkenntnisse.
Vom 18. bis 20 April 2008 treffen sich zur Zeit die führenden europäischen Tauchmediziner in Heidelberg zur 11. wissenschaftlichen Tagung der Gesellschaft für Überdruckmedizin - kurz GTÜM. Neu ist diesmal, dass sich auch die Schwestergesellschaften aus der Schweiz, die SUHMS, sowie aus Österreich, die ÖGTH, an dem Kongress beteiligen, so dass die Veranstaltung einen durchaus europäischen Anstrich hat.Während der drei Tage werden die verschiedensten Vorträge rund um die aktuellen Erkenntnisse aus der Tauchmedizin von den verschiedenen Referenten vorgetragen.
Die Heidelberger Universitäts-Klinik und das Druckkammerzentrum Heidelberg sind am kommenden Wochenende die Gastgeber einer Tagung der Fachgesellschaften für Tauch- und Hyperbarmedizin. Der Kongress, bei dem auch Tauchmediziner aus Ägypten, Belgien, Österreich und der Schweiz referieren werden, findet von Freitag, dem 18. April bis zum darauf folgenden Sonntag, dem 20. April in der Universitäts-HNO-Klinik im Neuenheimer Feld 400 statt. Die Zusammenkunft ist gleichzeitig die 11. wissenschaftliche Tagung der Fachgesellschaft GTÜM, die gleichzeitig auch noch ihr 20-jähriges Jubiläum feiert. Das Teilnehmerfeld wird hochkarätig sein. Denn die bekannten deutschen Tauchmediziner werden ebenfalls erwartet: Ehm, van Laak, Muth, Welslau, Göbel, Fabian um nur einige zu nennen.
Die SSI-Instructor Trainer Wolfgang Eder und Stefan Berger beendeten den DAN Instructor Trainerkurs in der SSI-Zentrale in Wendelstein bei Nürnberg erfolgreich. Somit können an der Tauchlehrerakademie Eder ab sofort DAN-Instructor-Kurse belegt werden. Auch die SSI-spezifischen Ausbildungen BLS-D-plus und BLS-D kann die Akademie nun anbieten. Die ersten DAN-IQC's starten in Rovinj, Kroatien ab 15. März 2008 und in Passau ab 8. März 2008. Weitere Infos: Sport Eder, Tel. (0 85 03) 80 10, E-Mail:
, www.sport-eder.de
Ein österreichischer Taucher aus Fügen geriet am Vormittag des 16. Februar im Achensee in »Seenot«. Der 29-jährige Taucher befand sich auf einer Tiefe von 55 Metern, als ihm der Atemregler vereiste. Obwohl er eine Alternative Luftversorgung mit kompletter 1. und 2. Stufe dabei hatte, ergriff den Taucher die Panik und er tauchte aus dieser großen Tiefe auf.
Der 72-jährige Senior-Hollywoodstar Donald Sutherland erlitt nach einem Tauchgang zu den Dreharbeiten seines neuesten Filmes in Australien einen Tauchunfall. In dem Streifen, in dem es um versunkene Schätze mit Matthew McConaughey, Kate Hudson und Ewen Bremner geht, musste Sutherland verschiedene Male auch abtauchen.
Großes Glück hatte ein 35-jähriger Taucher während eines Tieftauchganges auf fast 70 Meter vor La Jolla bei San Diego, USA. Der Taucher hatte in der Dekompressionsphase offenbar die Dekogase verwechselt und dabei zu tief reinen Sauerstoff eingeatmet.
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