Das Buch zum gleichnamigen Dokumentarfilm, der im März 2010 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde! Ein großartiger Film, der genau wie das Buch tief unter die Haut geht und von einem unvorstellbaren Skandal berichtet, der sich Taiji im Süden Japans abspielt. Hier befindet sich das heutige Zentrum des Delfinfanges. Gefangene Tiere werden weltweit zu den einzelnen Delfinarien versandt. Es geht dabei um ein Milliardengeschäft, aber auch um zusätzliche Massentötungen, denn jährlich werden alleine in Japan rund 23.000 Kleinwale gezielt getötet, darunter selbst geschützte Arten. In Taiji geschieht das Ganze unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Weder Japaner, noch Fremde bekommen etwas davon mit, welches Grauen sich hier in einer bestimmten, versteckt gelegenen Bucht abspielt. Der Einblick wird durch Stacheldraht und Sicht versperrende Planen unterbunden.
Das Buch zum gleichnamigen Film, der erst Ende Februar dieses Jahres in unseren Kinos angelaufen ist. Ein großartiger Film mit Aufnahmesequenzen, wie wir sie bisher noch nirgendwo anders zu sehen bekamen! Das liegt daran, dass bisher weder solche Kameras mit ihren zugehörigen Gehäusen, noch all die anderen Zusatzgeräte und entsprechenden Aufnahmematerialien zur Verfügung standen. Fast alles wurde erst speziell für diesen Film neu entwickelt. So entstanden auch völlig neue Aufnahme- und Tontechniken. Normale 35 mm Filme wurden mit Aufnahmen digitaler Kameras kombiniert, die einem insgesamt, aber speziell unter Wasser weitaus mehr Möglichkeiten erlauben. Natürlich erforderte die Kombination dieser Aufnahmen anschließend weitere zusätzliche Studio-Arbeiten: Schließlich sollte alles wie aus einem Guss erscheinen und so aufeinander abgestimmt sein, dass die Vielzahl all der Höhepunkte wie ganz von selbst ineinander übergehen… Immerhin stecken zwei Jahre Vorbereitung und vier Jahre Dreharbeiten in dem Film. Bis zu 12 Teams waren dazu gleichzeitig in allen Weltmeeren unterwegs. Eine gigantische Arbeit, von deren Schwierigkeiten man allerdings nichts spürt. Es ist weder ein Expeditions-, noch ein Lehrfilm über das Meer und seine Bewohner. Man schaut ganz einfach, ist gebannt vom Geschehen und lässt ihn einfach auf sich einwirken. Es ist ein Film, der vor allem unser Gefühl anspricht, der unter die Haut geht und zeigt, wie großartig und vielgestaltig die Schöpfung ist und was wir Menschen alles aus Profitgier und Unwissenheit anstellen, um diese Welt unter Wasser auf vielfältige Art und Weise zu schädigen. Er zeigt aber auch, wie wichtig es ist, für den Schutz der Ozeane einzutreten, und dass dies bereits mit unserem Verhalten zu Hause beginnt. So wird der Film auch zur Hoffnung. Er lädt zum Nachdenken ein und bietet vielfältige Ansätze, um diesen Trend schließlich doch noch in letzter Minute umzukehren…
Was soll man sich nun zuerst zu Gemüte führen – den Film oder das Buch? Das ist eigentlich egal – Hauptsache, man macht beides! Diejenigen, die erst anschließend zum Buch greifen, werden sich den Film unter Garantie nochmals ansehen, um die einzelnen Szenen noch bewusster auf sich einwirken zu lassen. Jetzt schließlich ist man ja „wissend“ und kann den Film auch noch aus anderen Gesichtspunkten genießen...
Der immer attraktivere Apnoe-Tauchsport verlangt nach preislich attraktiven und gleichzeitig leistungsstarkenFlossen. Der italienische Hersteller Seac Sub verschließt sich diesen Anforderungen nicht. Denn die beiden neuen Modelle bieten edle Optik, lange Blätter und weiche Fußteile. Die Shout S1000 (75 Euro), gut erkennbar an dem schwarzem Flossenblatt, ist die härtere Variante der beiden Apnoeflossen. Die Shout S900 (72 Euro) mit grünem Blatt kommt hier dem Liebhaber der weicherenSchlagzahl entgegen. Beide sind »made in Italy« und kommen in den Größen von 41/42 bis 47/48 in den Handel. Weitere Infos: Seac Sub, Tel. (00 39-01) 85 35 63 01, www.seacsub.com oder im Fachhandel.
Tunfisch aus der Dose wird umweltverträglicher. Das bedeutendste Fanggebiet für den weltweit beliebten Skipjack-Tunfisch im sogenannten Korallen-Dreieck will seine Fangmethoden erstmals nach den Nachhaltigkeitskriterien des Marine Stewardship Council(MSC) zertifizieren lassen. 40 Prozent der Skipjack-Fischerei aus dem westlichen Teil des indopazifischen Korallendreiecks soll bis 2011 das blaue Öko-Label tragen. Dies beschlossen acht Anrainerstaaten der Meeresregion in einem gemeinsamen Fischereiabkommen. Der WWF begrüßt die Entscheidung als wichtigen Schritt für den Umweltschutz in besonders artenreichen und empfindlichen Meeresgebiet zwischen den Philippinen, Indonesien und Papua Neuguinea. Ein Viertel des weltweiten Angebots an Skipjack-Tunfisch wird in dieser westpazifischen Region gefangen und vor allem als Dosenprodukt angeboten. Der Pro-Kopf Verzehr von Dosentunfisch liegt in Deutschland übrigens bei 1,6 Kilogramm jährlich.
Vom 19. bis 20. März 2010 findet auf dem Stand des Tauchcenter Freiburg auf der Camping, Freizeit und Touristik Messe 2010 ein Weltrekordversuch im »Unterwasser-Tischfußball« statt. Die Gruppe der Taucher bestehen aus Tauchlehrern und Kunden des Tauchcenters und versuchen den bestehenden Rekord einer Kasseler Tauchgruppe, über 30 Stunden Dauertischfussball, zu brechen.
Der italienische Hersteller Seac Sub bringt für die kommende Saison gleich zwei neue Jacketmodelle auf den Markt. Das Jacket Ninfa ist in all seinen Details auf die weibliche Anatomie ausgerichtet, mit gleitend gelagerter Bebänderung paßt es sich allerbestens den anatomischen Gegebenheiten an. Selbstverständlich mit dem SWS-Bleisystem ausgerüstet, sowie drei Schnellablässen und großen Außentaschen.
Das Astronautentraining der ESA, perfekte Mischlichtfotografie, ein Anfängerkurs sowie Bildgestaltung und Wettbewerbsfotografie. Das sind die Seminarthemen, die Eckhard Krumpholz zusammen mit renommierten Partnern wie zum Beispiel der Nikonschool im ersten Halbjahr 2010 anbietet.
Zu den Höhepunkten der Workshopreihe zählt der exklusive Termin bei den Astronautentrainern in Köln.
Das Jahr 2010 wird bei der Action Sport-Gruppe nicht nur im Zeichen des 20-jährigen Firmenjubiläums stehen, sondern auch im Zusammenhang mit einem groß angelegten Gewinnspiel von sich Reden machen. Denn in einer Kooperation mit dem amerikanischen Motorradhersteller der Kultmarke Harley-Davidson und dem kalifornischen Tauchsport-Label OCEANIC ist es allen Beteiligten gelungen, ein aussergewöhnliches Gewinnspiel in der Tauchsportszene ins Leben zu rufen. Als Hauptpreis winkt dem Gewinner immerhin eine Harley-Davidson XR 1200 Orange im Wert von 11.500 Euro.
Am ORCA-Stand auf der boot in Düsseldorf wurde wie jedes Jahr ein großes Reisegewinnspiel für alle Besucher angeboten. Zu gewinnen gab es eine Traumreise für zwei Personen nach Mauritius in das 5-Sterne Komforthotel Legends inklusive Flug mit Air Mauritius, Transfers, Halbpension und ORCA Dive Club Tauchpaket. Aus dem großen Stapel der Teilnehmerkarten wurde vor kurzen die Gewinnerin gezogen, die sich bereits riesig auf ihre Reise freut. Das ORCA-Team gratuliert der glücklichen Gewinnerin Silvia Sieber aus Zorneding und wünscht viel Spaß beim Tauchen auf Mauritius! Das Legends ist ein echtes Traumhotel in fantastischer Lage an einer herrlichen Bucht mit langem Sandstrand im Norden von Mauritius.
OCEAN REEF Vollgesichtsmasken entpuppen sich als Publikumsmagnet
Mit der Vorstellung der Vollgesichtsmasken von Ocean Reef hat AZENOR auf der Messe Boot eine große und positive Resonanz erfahren. Das Interesse an den Vollgesichtsmasken der Neptun-Serie war erstaunlich groß. Nicht zuletzt deshalb, weil diese gerade für Tauchschulen eine sinnvolle Ergänzung in der Ausbildung darstellen und durch den gesunkenen Kaufpreis mittlerweile eine breite Käuferschicht ansprechen. „Uns ist es sehr wichtig, gerade den Aspekt der Kommunikationsmöglichkeit in der Tauchausbildung hervorzuheben und näherzubringen“, so Thierry Lucas, Geschäftsführer von AZENOR. Auch für den Bereich der Meeresbiologie eröffnen sich durch die Unterstützung von Kommunikation neue Möglichkeiten.
In der Disziplin Streckentauchen ohne Flossen, konnte der Freiburger Nikolay Linder am Mittwoch auf der Mettmenalp im Schweizer Kanton Glarus einen Weltrekord unter Eis brechen.
Auf der 1.600m hoch gelegenen Mettmenalp wurde in einem verschneiten und mit 30 cm dickem Eis versehenen Bergsee das Projekt Weltrekord unter Eis gestartet. Zunächst mussten Löcher gesägt werden. Da der Apnoesportler Nikolay Linder seit einigen Monaten in den kalten Seen um Freiburg trainiert hatte, wurde das erste Loch erst nach 52m gesägt. Sollte er hier hochkommen, würde er den bestehenden Rekord des Österreichers Jaromir Foukal aus dem vergangenen Jahr bereits um 2m überboten haben. Trotzdem wurden weitere Löcher ins Eis gesägt, so dass Nikolay Linder nach 68m mit einem neuen Weltrekord auftauchte und den bestehenden Weltrekord um 18m überbot.
Auch dieses Jahr sind die Extra Divers wieder auf der boot vertreten (Stand D36 in Halle 3) und wie jedes Jahr sind auch diesmal wieder jede Menge Tauchlehrer vor Ort, um die Besucher am Stand auch perfekt beraten können. Der leckere Nabucco-Wein ist ebenfalls wieder am Start und natürlich gibt es auch jede Menge erstklassige Messeangebote. Als kleines Schmankerl bekommt jeder, der eine Reise auf der Messe bucht ein von Helmut Debelius handsigniertes Fischbestimmungsbuch! Auf Grund der tragischen Lage der Kinder in Haiti haben sie die Extra Divers zudem dazu entschieden, für jede Buchung die wir auf der boot bekommen,fünf Euro zu spenden. Weitere Infos: Reisecenter Federsee, Tel. (0 75 82) 9 32 07 90, www.rcf-tauchreisen.de
Wasser- und staubdichte Kompaktkamera mit rund 2 cm Gehäusetiefe
Casios EX-G1 ist eine Kompaktkamera, die auch eine unsanfte Handhabung verzeiht. Sie ist stoß-, wasser- und staubsicher. Dennoch ist sie im Vergleich zu anderen Modellen dieser Art mit 2 cm Tiefe recht dünn.
Die Autorin könnte Tauchern bereits durch die viel zu kurz erschienene Zeitschrift „Die Profitaucher“ bekannt sein, deren Chefredaktion sie seinerzeit innehatte. Seither organisiert die studierte Geologin, Paläontologin und ausgebildete Forschungstaucherin Whale Watching Touren zu den Lofoten und den Vesterålen nördlich des Polarkreises. Mittlerweile angestellt bei Greenpeace, bildet sie deren Schlauchbootfahrer aus, und als Aktivistin nimmt sie unter anderem an gefährlichen Reisen zum Schutz der Wale im Südpolarmeer teil.
In dem Buch berichtet sie von zwei solchen Kampagnen, insbesondere von der letzten auf dem Greenpeace-Schiff „Esperanza“. Zusammen mit einer 40köpfigen, internationalen Crew ist sie unterwegs, um der illegal jagenden japanischen Walfangflotte den Erfolg im Schutzgebiet antarktischer Gewässer möglichst zu vereiteln. So kreuzt sie mit dem Schlauchboot unmittelbar vor den japanischen Walfängern, um diese möglichst nicht zum Schuss kommen zu lassen. Sie berichtet, wie Greenpeace mit Fotos und Filmen nicht nur das illegale Treiben der Japaner dokumentiert, sondern auch deren Gegenwehr. Sie erzählt, wie die Welt und auch die Japaner auf solche Berichte reagieren – vor allem, nachdem Japan offiziell die Jagd auf Wale mit wissenschaftlichen Gründen zu verbrämen sucht. Bleibt nur zu hoffen, dass letztlich Japaner, Isländer und auch Norweger sich dem internationalen Druck beugen und die sinnlose Jagd auf die Meeresriesen endlich einstellen…
Nach dem Untertitel soll es sich hier um das Bordtagebuch einer Greenpeace-Aktivistin handeln. Geboten wird jedoch weit mehr: Wenn auch der Inhalt chronologisch dem Reiseverlauf folgt, so erfahren wir nicht nur Geschichten aus dem Bordleben, sondern viel Wissenswertes über Greenpeace selbst, über deren frühere Schiffe, wie die „Rainbow Warrier“, die seinerzeit von französischen Froschmännern im Hafen von Auckland versenkt wurde, da sich Frankreich nach der Aufnahme seiner Atomtests ganz besonders durch Greenpeace düpiert fühlte und weltweiten Protesten ausgesetzt sah. Wir erfahren auch allgemeines über die
Meere, ihre Lebewesen, den Klimawandel, welche Folgen daraus resultieren und natürlich viel über die Geschichte des Walfangs und die Bemühungen, diesem sinnlosen Dahinschlachten endlich ein Ende zu bereiten.
Kurz: Ein sehr gutes Buch, unterhaltsam, lehrreich und äußerst spannend.
Der Tauchartikel-Hersteller Hollis ist in Deutschland noch recht neu am Start. Deshalb kann das Label auch allenthalben mit Neuigkeiten aufwarten. Jetzt bringt der Anbieter von qualitativ hochwertigen wie technischem Tauchequipment in Deutschland die erste Lampe auf den Markt. Bei der Hollis 3x3LED handelt es sich um die klassische Reservelampe, die bei einem Tech-Taucher meist am Harness auf Schulterhöhe getragen wird.
Deutsche Minentaucher haben in den vergangenen Tagen vor der Küste Estlands Minen und weitere Munitions-Altlasten gesprengt. Denn ein achtköpfiges Minentaucher-Team aus Eckernförde unter der Leitung von Kapitänleutnant Thorsten Klinger nahm an der multinationalen Operation »Open Spirit« vor Estland teil. Das jährlich stattfindende Manöver, an dem sich zahlreiche Nationen beteiligen, beseitigt Altlasten an der baltischen Küste.
Tauchen auf den Kanaren und dabei dem deutschen Frühherbst entfliehen. Denn auf den Kanaren gibt es auch im Herbst sommerliche Temperaturen, tagsüber 26-, nachts 20 Grad Celsius. Und auch der vom Sommer aufgeheizte Atlantik bietet durchgehend rund 22 Grad Celsius. So locken auf Fuerteventura, Teneriffa und Lanzarote verschiedene Tauchbasen mit fantastischen Angeboten für Anfänger- bis Fortgeschrittene und Tauchpaketen zu tollen Vorbucherkonditionen.
Für alle, die der grauen, kalten und nassen Jahreszeit entkommen möchten bietet Werner Lau in seinen Hotels auf Bali ein besonderes Schnäppchen für »Langzeit-Tauchgäste« an. Ab einem Aufenthalt von mindestens 20 Tagen im Siddhartha Dive Resort & Spa oder im Alam Anda Dive & Spa Resort.
Am vergangenen Dienstag sind vier russische Taucher morgens um 11:00 Uhr bei den Brothers aufgrund starker Strömung während des Tauchgangs verloren gegangen. Am Mittwoch vormittag konnte einer von ihnen selbständig bei El Quseir das rettende Ufer erreichen. Er war als bester Schwimmer der Gruppe los geschickt worden, um Hilfe zu holen. Daraufhin sind mehrer Boote, auch von den Divecentern aus El Quseir sowie ein Hubschrauber der Küstenwache gestartet, um nach den verbleibenen drei Tauchern zu suchen. Die drei Taucher wurden dann am Nachmittag des gleichen Tages gefunden!! Sie waren nach ihrer 30-stündigen Odyssee zwar völlig erschöpft aber gesund. Sie wurden nach El Quseir gebracht, wo sie medizinisch gecheckt wurden. Anschließend konnten sich die vier russischen Taucher erstmal im Utopia Beach Club ausschlafen. Inzwischen sind alle nach Hurghada gefahren, um dort ihre Freunde, mit denen sie auf Safari waren, wieder zu sehen.
In einer Meldung von wissenschaft.de wurde berichtet, dass eine neue Gattung Borstenwürmer in der Tiefsee zwischen 2000 und 4000 Meter vor Kalifornien und den Philippinen gefunden wurde. Als Besonderheit können die zwei bis neun Zentimeter langen Tiere bei Gefahr kleine leuchtende Packete abwerfen, die den Angreifer verwirren sollen. Die grünen »Bomben« sitzen im vorderen Bereich nahe dem Mund in der Regieon der Kiemen. Durch ein Protein leuchten sie grün in der Dunkelheit der Tiefsee. Bei einem Angriff sondert der Wurm den Abwehrmechanismus ab. Die grünen Bomben steigen einige Zentimeter über den Wurm auf und zerplatzen dann. So wird für einige Sekunden jeder Fressfeind irritiert. Den Würmern soll dann durch diesen zeitlichen Vorsprung die Flucht in der Dunkelheit gelingen. Eine solche Biolumineszenz wurde unter anderem schon bei Kalmaren und Schlangensternen beobachtet, die Ernstfall ihre Arme abwerfen können. Aber nicht nur ihr spektakulärer Verteidigungsmechanismus macht die neu entdeckten Würmer zu einem interessanten Forschungsobjekt in der Evolutionsbiologie. Weitere Infos; www.wissenschaft.de
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